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Online-Shop-Betreiber schätzen Geschäftsrisiko falsch ein

Kelkheim, 13. Juni 2016

Der Verkauf von Produkten über das Internet steigt stetig an. Das belegen die Umsatzzahlen aus dem E-Commerce-Sektor. Online-Shops sind in lukratives Geschäftsfeld, in dem jedoch Risiken lauern, für die Unternehmer vollständig haftpflichtig sind. Die Betreiber von Online-Shops schätzen die Risiken jedoch oftmals viel zu gering ein, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Unternehmens Hiscox.

 

Tammie Cupstid
Flickr: Tammie Cupstid CC Lizenz

Einer aktuellen Umfrage des Versicherungsunternehmens Hiscox zufolge sind sich viele Online-Shop-Betreiber nicht bewusst, welchen Risiken sie durch das Betreiben eines Online-Shops ausgesetzt sind – oder schätzen diese falsch ein. Zudem betrachten viele der befragten Shop-Betreiber Versicherungsschutz als ein sehr komplexes Thema und haben gleichzeitig den Eindruck, dass eine Versicherung gegen Haftungsschäden für sie nicht in Frage käme, da ihnen mit ihrem Geschäftsmodell nichts passieren würde.

 

Fehlender Versicherungsschutz kann existenzbedrohend werden

Da jedoch einige Geschäftsrisiken in der E-Commerce-Branche existieren, die beispielsweise hohe Schadensersatzforderungen zur Folge haben können, ist ein fehlendes Risiko-Bewusstsein für Shop-Betreiber gefährlich. Denn hohe Kosten sind – besonders für Einzelunternehmer – schnell existenzbedrohend.

 

Neben Gefahren durch Cyber-Attacken, die einen Komplettausfall der Shop-Website oder den Verlust von wichtigen Kundendaten verursachen können, stellt der Verkauf von Produkten über das Internet generell ein Risiko dar: Verkauft der Shop-Betreiber Waren aus Produktionsländern, die außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums liegen, und/oder versieht er diese Waren gar mit seinem Firmenlabel, ist er als sogenannter „Quasi-Hersteller“ voll haftbar für jegliche Schäden, die im Zusammenhang mit dem Produkt entstehen. Ein Verweis auf den „echten“ Hersteller ist in solchen Fällen nicht möglich. Auch ein eigenes Warenlager ist unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt, die versichert sein sollten, um hohe Kosten zu vermeiden. Schäden aufgrund von Feuer oder Wasser sind nur einige der Risiken, die der Shop-Betreiber hier trägt.

 

Individuell angepasste Versicherung für Online-Shop-Betreiber

Hiscox hat auf die Umfrageergebnisse reagiert und einen modularen Rundumschutz für Online-Shop-Betreiber entwickelt. Für Unternehmer aus der E-Commerce-Branche ist es nun möglich, ihren Versicherungsschutz individuell, auf das eigene Geschäftsmodell abgestimmt zu wählen.

 

Die oben genannten Risiken können durch die folgenden vier Module abgedeckt werden:

  1. Versicherung von Cyber- und Datenrisiken,
  2. Betriebshaftpflichtversicherung mit Produkthaftung,
  3. Berufshaftpflichtversicherung (Vermögensschadenhaftpflicht) sowie
  4. Büroinhalts- und Warenlagerversicherung

 

Der Online-Shop-Betreiber stellt sich also nur die Module zusammen, die er braucht und zahlt entsprechend auch nur für den Schutz, den er zur Deckung seiner existenzbedrohenden Risiken benötigt. Aller Schnickschnack kann entfallen und somit die Versicherungsprämie erheblich gesenkt werden. Die Versicherungsprämie richtet zum einen nach den gedeckten Risiken und nach dem Jahresumsatz des Online-Unternehmens.

 

 

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

 

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

Kontaktdaten

gb.online gmbh

Frankfurter Straße 93

65779 Kelkheim

Ansprechpartner: Lutz-Hendrik Groot Bramel, Geschäftsführer

 

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Trojaner „Locky“ – Vorsicht vor unbekannten Rechnungs-Mails

Kelkheim, 01.März 2016

 

Seit etwa Mitte Februar kursiert der Trojaner „Locky“ im Netz. Locky verschlüsselt und sperrt alle Dateien auf infizierten Rechnern. Sobald alles lahm gelegt ist, erscheint ein Erpresserbrief auf dem Bildschirm: Nur gegen das Zahlen eines Lösegelds würde Locky die Dateien wieder freigeben. Locky verbreitet sich zurzeit rasant: Allein in Deutschland werden an einem Tag rund 17.000 Computer von infiziert.

Flickr: Adam Jones
Flickr: Adam Jones

Locky gelangt durch E-Mail-Anhänge auf die Rechner seiner Opfer. In den E-Mails wird behauptet, im Anhang befände sich die Rechnung eines Dienstleisters oder eines Lieferanten. Doch wer den Anhang öffnet, um nachzuschauen, hat in diesem Augenblick den Trojaner auf seinen Computer geladen. Locky ist eine Java-Script-Schadsoftware und installiert sich automatisch, sobald die so genannte Rechnungsdatei angeklickt wird.

Doch auch beim normalen Surfen im Internet kann der Trojaner auf den Computer gelangen. Da der Locky noch neu ist, reagieren viele Anti-Viren-Programme noch nicht auf ihn – und erkennen ihn somit noch nicht als Bedrohung.

Locky verschlüsselt alle vorhandenen Dateien, benennt sie mit der Endung .locky um und sperrt sie damit für den Benutzer. Daher hat der Trojaner auch seinen Namen. Sobald die Dateien verschlüsselt sind, erscheint ein Erpresserbrief mit einer Lösegeldforderung. Der Brief existiert in mehreren Sprachen und erscheint hierzulande auch in deutscher Sprache bei den betroffenen Nutzern.

 

Unsere Empfehlung:

  • Legen Sie regelmäßig Backups Ihrer Daten an – und achten Sie darauf, dass der Backup-Datenträger nicht dauerhaft mit Ihrem Rechner verbunden ist. Ansonsten kann der Trojaner überspringen und auch hier Ihre Daten verschlüsseln.
  • Installieren Sie die Updates Ihres Betriebssystems, Ihres Browsers und Ihrer Software, besonders wenn Sie mit Windows, Office und Plug-Ins arbeiten. So halten Sie Ihr System auf dem sichersten Stand.
  • Vor allem: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Antiviren-Programm auf die aktuellsten Signaturen zurückgreift. Ab Windows 8 ist das Schutzprogramm Defender vorinstalliert.
  • Öffnen Sie keine Datei-Anhänge von Personen, denen Sie nicht vertrauen und führen Sie wenn möglich keine Makro-Codes aus. Konfigurieren Sie Microsoft Office am besten gleich so, dass Makro-Code gar nicht oder erst nach Rückfrage ausgeführt wird.
  • Ganz wichtig: Öffnen Sie niemals die Anhänge von Rechnungs-Mails, wenn Sie die Rechnung nicht eindeutig zuordnen können.

 

Cyber-Haftpflichtversicherungen übernehmen den Schaden

Das Risiko von Cyber-Attacken wächst. Ebenso die Kosten, die solche Hacker-Attacken verursachen. Als Unternehmen sollten Sie nicht nur Ihre Software soweit es geht vor Viren schützen, sondern auch Ihr Unternehmen vor den finanziellen Kosten dieser Attacken. Cyber-Haftpflichtversicherungen schließen auch solche Trojaner wie Locky mit ein und übernehmen im Falle eines Falles die Kosten für das Wiederherstellen der Dateien und die Virenbeseitigung.

 

 

Über die gb..online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

 

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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gb.online gmbh

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Ansprechpartner: Lutz-Hendrik Groot Bramel, Geschäftsführer

 

 

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Deutsche Unternehmen sichern ihre Daten nur ungenügend

Macro photo

 

Kelkheim, 24. November 2015

 

Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema für jedes Unternehmen. Doch das VersicherungsJournal berichtet gerade über eine Studie der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY, die Besorgnis erregende Ergebnisse aufzeigt: Die Datensicherheit in deutschen Unternehmen lässt oft zu wünschen übrig.

 

Kundeninformationen, Kontodaten, Kontakthistorie – all das sind Informationen von unschätzbarem Wert für Unternehmen. Die Daten eines Unternehmens haben heute mindestens den gleichen, meist jedoch einen wesentlich höheren Wert als die Betriebseinrichtung. Doch während kein Geschäftsführer auf die Idee käme, sein Unternehmen des Nachts unbeaufsichtigt und mit offenen Türen zu hinterlassen, geht man mit den Daten anders um: Viele sind nur schlecht oder gar nicht gesichert – und das öffnet Hackern Tür und Tor. Scheinbar besteht bei dir IT-Sicherheit besonders großer Nachholbedarf, so der Artikel:

Viele Firmen sind nicht genug auf Cyber-Risiken vorbereitet

19.11.2015 – Ein großer Teil der Unternehmen weltweit fühlt sich in Sachen IT-Sicherheit zu wenig für Cyber-Bedrohungen gerüstet. Zwei Drittel meinen, sie müssten mehr in Cyber-Sicherheit investieren, um ihre Unternehmensdaten zu schützen. Besonders gefürchtet sind Verbrechersyndikate und „Hacktivisten“. Das besagt eine neue EY-Studie.

Den ganzen Artikel finden Sie hier

 

Wir von gb.online machen seit Monaten immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, sich mit Cyber-Risiken zu beschäftigen. Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Meinung

 

Sie haben Fragen dazu? Sie erreichen uns unter 06195 / 9919-60 oder info@easy-insure.eu

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