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Befristetes Anerkenntnis

Die Berufsunfähigkeit kann vom Versicherer befristet anerkannt werden, wenn eine abschließende Beurteilung einzelner Punkte nicht zeitnah möglich ist. Der Versicherer erkennt jedoch in den restlichen Punkten seine Leistungspflicht an. Bis zum Ablauf des bei der Befristung angegebenen Zeitraums ist der Versicherer an die Anerkennung gebunden. Eine befristete Anerkenntnis darf nur einmalig abgegeben werden. Es muss zudem hinreichend begründet sein, warum eine endgültige Anerkennung noch nicht möglich ist.

Beitragsanpassung

Versicherer haben nach §163 VVG unter bestimmten, streng geregelten Voraussetzungen die Möglichkeit die tariflichen Beiträge zur BU-Versicherung anzupassen. Dabei muss von einem unabhängigen Treuhänder oder durch die Aufsichtsbehörde bestätigt werden, dass der Versicherer zur Beitragsanpassung berechtigt ist. Einige Versicherer verzichten auf dieses Erhöhungsrecht.

Berufsunfähigkeit

Kann man seinen zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund einer körperlichen oder seelischen Erkrankung, eines Unfalls oder eines mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls auf Dauer ganz oder teilweise nicht mehr ausüben, so gilt man als berufsunfähig. Häufige Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind Rücken- sowie Herz- und Kreislaufbeschwerden, Krebserkrankungen sowie Schäden an Muskeln, Gelenken und Knochen. Auch psychische Beeinträchtigungen können zu einer Berufsunfähigkeit führen.