Verstoßtheorie Claims made-Prinzip

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wird üblicher Weise von anglo-amerikanischen und internationalen Versicherungen für ihre Haftpflichtpolicen genutzt um den Eintritt des Versicherungsfalles zu definieren. So wird der Versicherungsfall ausgelöst wenn die geschädigte Person zum ersten Mal Anspruch (eng.: Claims) gegen die versicherte Person erhebt. Unabhängig davon, wann die versicherte Person den Pflichtverstoß beging (Verstoßprinzip) oder wann der Geschädigte den Schaden zum ersten Mal nachweislich feststellte (Manifestationsprinzip).

Der Vorteil für den Versicherer besteht darin, Spätschäden zu begrenzen, weshalb in der Regel eine Nachhaftung von drei oder fünf Jahren vereinbart wird, um Ansprüche nach Beendigung des Versicherungszeitraumes abzudecken.

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