Arbeitsunfähigkeit

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Im Unterschied zur Berufsunfähigkeit kann der Versicherte bei einer Arbeitsunfähigkeit seinen Beruf nur vorübergehend nicht ausüben. Diese Arbeitsunfähigkeit muss allerdings medizinisch diagnostiziert sein, zum Beispiel durch eine Krankschreibung. Der Arzt geht jedoch im Fall einer Arbeitsunfähigkeit davon aus, dass der Versicherte wieder gesunden wird. Bei einer Berufsunfähigkeit kann der Versicherte hingegen seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben.

Auch wenn eine Arbeitsunfähigkeit mehr als 6 Monate andauert, begründet dies noch keine Leistungen aus der Berufsunfähigkeit. Diese greift erst dann, wenn der Versicherte weitergehende Nachweise über eine dauerhafte Berufsunfähigkeit erbringt.