Alternativ-Vorschlag zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz mit Unterstützung der ARAG


Kelkheim, 30. März 2018

Bildquelle: Adobe Stock

Seit dem 1. Januar 2018 ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in Kraft. Dadurch sollen die Anbieter sozialer Netzwerke, wie Twitter, Facebook und YouTube, verpflichtet werden, offensichtlich rechtswidrige Inhalte, über die sich jemand beschwert hat, innerhalb von 24 Stunden zu entfernen oder zu sperren. Für nicht offensichtlich rechtswidrige Inhalte gilt eine Frist von sieben Tagen. Tun die Betreiber der Plattformen dies nicht, drohen ihnen Bußgelder in Millionenhöhe.

Experten sprechen von einem „Schnellschussgesetz“ und sorgen sich, das Gesetz führe dazu, die Meinungsfreiheit im Netz einzuschränken. Gleichzeitig bezweifeln sie, dass das Gesetz dem Schutz des Persönlichkeitsrechts im Internet gerecht werde.

Die ARAG SE arbeitet zurzeit zusammen mit der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik der Universität Passau daran, eine Alternative zum umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu formulieren. Der Leiter der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik an der Universität Passau, Prof. Dr. Dirk Heckmann, hat gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Forschungsstelle, Anne Paschke, einen Alternativentwurf entwickelt, wie das Persönlichkeitsrecht im Internet besser geschützt werden könnte – ohne die Meinungsfreiheit potenziell einzuschränken. Denn bereits mit den bisherigen Möglichkeiten des Strafrechts kann man schwere Beleidigung und Verleumdungen verfolgen.

Schwere Ehrverletzung im Internet gehört, nach dem Vorschlag, als eigener Tatbestand ins Strafgesetz. So wird Cybermobbing zu einem eigenen Straftatbestand, bei dem es zu einer Strafverschärfung kommt, falls das Opfer Selbstmord begangen hat. Gleichzeitig soll der Opferschutz verbessert werden, indem die Betroffenen einen „Opferanwalt“ und psychosoziale Prozessbegleitung zur Seite gestellt bekommen.

Zentral ist jedoch eine Neuregelung des Telemedienrechts. Provider und Plattformbetreiber sollen – anders als im Netzdurchsetzungsgesetz – Inhalt nicht löschen, sondern stattdessen Maßnahmen entwickeln, mit deren Hilfe problematische Inhalte als solche kenntlich gemacht werden können. Gemeldete Inhalte sollen dokumentiert werden, damit später ein Gericht darüber entscheiden kann, ob diese eine Ehrverletzung, eine Beleidigung oder eine freie Meinungsäußerung darstellen. Damit wird die Entscheidung darüber, was man sagen darf, wieder in die Hände der Gerichte gegeben. Dies schützt vor übereilten Löschungen und erhält so das Recht auf Meinungsfreiheit.

Den Gesetzesvorschlag zum Herunterladen finden Sie hier.

 

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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gb.online gmbh
Frankfurter Straße 93
65779 Kelkheim

Ansprechpartner: Lutz-Hendrik Groot Bramel, Geschäftsführer

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IT-Sicherheit: Kaspersky entdeckt Spionagesoftware für Android


Kelkheim, 25. Januar 2018

greentrojan
Flickr: John Mosbaugh CC Lizenz

Das Softwareunternehmen Kaspersky hat eine Spionagesoftware für das Handy-Betriebssystem Android entdeckt: Skygofree, wie KasFpersky die Software nennt, ist vermutlich eine Überwachungssoftware speziell für staatliche Ermittler. Denn die Software ist nicht dazu ausgelegt, breite Bevölkerungsschichten auszuspionieren, sondern dient der gezielten Überwachung. Gefunden wurde das Programm überwiegend in Italien; entwickelt wahrscheinlich auch von einem italienischen Unternehmen. Verbreitet wird der Trojaner über infizierte Websites, die denen der Mobilfunkanbieter nachgebaut wurden. Die Handy-Nutzer werden dort aufgefordert, ihr Gerät zu aktualisieren bzw. neu zu konfigurieren – so wird die Software heimlich installiert.

„Skygofree“ gibt es vermutlich seit 2014 und wird immer weiterentwickelt. Der Trojaner nutzt eine Schnittstelle namens Accessibility Services, die eigentlich dazu gedacht ist, barrierefreie Apps zu entwickeln. Apps also, die zum Beispiel den Inhalt einer Whatsapp-Konversation vorlesen. Skygofree nutzt dieses Tor und leitet die Nachricht an die Ermittler weiter. Die Verschlüsselung von WhatsApp wird also nicht geknackt, sondern umgangen.

Doch nicht nur Whatsapp ist das Ziel. Skygofree kann insgesamt 48 verschiedene Funktionen aktivieren. Darunter das Mikrofon des infizierten Geräts, um den Beobachteten heimlich abzuhören. Zudem kann die Kamera angeschaltet und unbemerkt Bilder und Videos gemacht werden. Sogar eine WLAN-Verbindung kann Skygofree herstellen und so Daten versenden, darunter zum Beispiel Standortdaten, SMS, Kalendereinträge und vieles weitere aus dem Speicher des Handys. Auch wenn einige der Funktionen, die Skygofree heimlich einschalten kann, noch nicht im realen Leben beobachtet wurden – möglich ist es.

Die Software ist in den vergangenen Jahren so weiterentwickelt worden, dass sie mehrere Root-Exploits mitbringt und auf verschiedenen Geräten einsatzfähig ist. Die Malware kann über HTTP, XMPP, Binär-SMS oder Firebase Cloudmessaging kontrolliert werden. Neben Android soll die Schadsoftware auch Windows-Nutzer im Visier haben. Darauf deuten einige Module hin, die Kaspersky gefunden hat. Infizierte Computer wurden bis jetzt allerdings noch nicht entdeckt.

 

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„Textil vernetzt“, „IT-Wirtschaft“ und „Usability“ – neue Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren


Kelkheim, 12. Januar 2018

 

3D Drucker. Flickr: MKzero
3D Drucker. Flickr: MKzero CC Lizenz

Seit 2015 fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen durch so genannte Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren. In diesen Kompetenzzentren finden die Unternehmen praxisrelevantes Wissen zur Industrie 4.0, wie auch die Möglichkeit, sich die neuen digitalen Anwendungen anzuschauen und zu erproben. Seit vergangenem Monat gibt es nun drei neue Kompetenzzentren: „Textil-vernetzt“, „IT-Wirtschaft“ und „Usability“. Damit stehen den Unternehmen nun flächendeckend insgesamt 22 Kompetenzzentren zur Seite, die sie bei ihrem Weg zum Unternehmen 4.0 begleiten und sie fit für die Herausforderungen der digitalen Zeit machen. 

 

Textil vernetzt – das Kompetenzzentrum für die Textilindustrie

Das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum „Textil vernetzt“ hat seine Geschäftsstelle in Berlin sowie vier ‚Schaufenster‘ in Aachen, Chemnitz, Denkendorf und Stuttgart. Durch das Know-how des Kompetenzzentrums werden Unternehmen aus der Textilindustrie an technische Textilien bzw. textile Werkstoffe herangeführt; zum Beispiel an so genannte „Intelligente Textilien“, die Daten aus der Umgebung oder ihres Trägers erfassen und weitergeben oder an Faserverbundwerkstoffe, die in der Automobilindustrie und der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden, eine Rolle spielen.

 

„IT-Wirtschaft“ – das Zentrum für IT-Unternehmen und Start-ups

Das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum „IT-Wirtschaft“ soll die Zusammenarbeit von mittelständischen IT-Unternehmen mit Start-ups verbessern. Kooperationen sollen zu interoperablen all-in-one IT-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen führen. Zudem unterstützt das Zentrum kleinere und mittlere IT-Unternehmen in den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz, Technologie-Scouting, Software Ergonomie und Digitale Geschäftsmodelle sowie bei der Entwicklung von Standards und Softwarelösungen. Auch wenn es darum geht, Potenziale technologischer Entwicklungen und Prozesse frühzeitig zu erkennen, ist das Kompetenzzentrum der Ansprechpartner; Technologie-Scouting- und Innovationsworkshops bieten Einblicke in zukünftige Trends.

Das Zentrum verfügt über vier regionale Stützpunkte in Berlin, Aachen, Kassel und Karlsruhe und ist bundesweit über eine Online-Plattform erreichbar. Dort geben das Matching-Portal und das Konsortienregister den Unternehmen die Möglichkeit sich zu vernetzen. Auch rechtliche Fragen zur Bildung von Konsortien, des Datenschutzes und zum Entwickeln kollaborativer Geschäftsmodelle werden dort behandelt.

 

Kompetenzzentrum „Usability“ – Besser durch User Experience

Das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum „Usability“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe von Usability- und User-Experience-Methoden (UUX-Methoden) zu gestalten. So entwickelte Produkte führen zu einer höheren Produktivität und Kundenzufriedenheit, zu mehr Mitarbeitermotivation, besserer Vernetzung und somit zu mehr Umsatz. Zudem informiert das Zentrum mittelständische Softwareanbieter über UUX-Methoden und hilft Start-ups und UUX-Experten dabei, neue Lösungen und Geschäftsmodelle bekannt zu machen.

In den Regionen Berlin, Stuttgart, Bonn-Rhein-Sieg und Mannheim bietet das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Usability kostenfreie Unterstützungsangebote und Veranstaltungen. Darüber verfügt es über eine bundesweit verteilte Demonstrations- und Anschauungsinfrastruktur, wie Maker Spaces, Werkstätten für 3D-Druck, Living Labs im Bereich Smart Home und Smart Mobility, UUX-Labore mit Stationen für (mobiles) Eye-Tracking und vieles mehr.

 

 

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Milliarden PCs und Smartphones betroffen: Sicherheitslücke durch Intel-Chips


Kelkheim, 04. Januar 2018

 

Bildquelle: Flickr stargazer2020
Bildquelle: Flickr stargazer2020 CC Lizenz

Die neueste Cyberbedrohung betrifft so gut wie alle PCs, Smartphones und Server: Die Chips des größten Chip-Herstellers, Intel, ermöglichen aufgrund ihrer Funktionsweise, Hackern Passwörter und andere wichtige Informationen auszulesen – ohne dass der Nutzer es merkt. Von der Sicherheitslücke betroffen sind neben den Intel-Chips auch einige Prozessoren mit der Technologie des Chip-Designers Arm, der in Smartphones dominiert, und vermutlich auch einige des Intel-Konkurrenten AMD. Grund für die Sicherheitslücke ist eine Funktion, die die Chips schneller auf die Anfragen der Nutzer reagieren lässt.

Speculative execution heißt eine Funktion, die seit mehr als 20 Jahren genutzt wird, um Computer, Handys und Server schneller zu machen. Wenn der Chip gerade nicht genutzt wird, führt er Berechnungen aus, von denen er annimmt, dass der Nutzer sie später brauchen wird.

Im Prinzip eine sinnvolle Funktion: Daten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später gebraucht werden, schon vor der eigentlichen Nutzung abzurufen, da der Chip so schneller reagieren kann. Aber genau das macht ihn anfällig für Angriffe. Das besonders Gefährliche an dieser Schwachstelle: In den Chips wird die Rechenarbeit des Computers erledigt, die Programme müssen dem Chip vertrauen.

 

Zwei mögliche Angriffsszenarien

Bis jetzt wird von zwei Angriffsszenarien ausgegangen: Meltdown und Spectre genannt. Bei Meltdown wird die Trennung zwischen den Programmen und dem Betriebssystem aufgehoben. So können Informationen aus dem Betriebssystem abgegriffen werden. Dies ist bisher nur bei Intel-Chips möglich.

Bei Spectre wird hingegen die Trennung zwischen den Programmen aufgehoben; so können andere Programme ausgespäht werden. Dies funktioniert bei Chips von Intel, von AMD und bei Chips mit Arm-Technologie. Laut Arm sind jedoch nur wenige Produktlinien betroffen.

Ob die Sicherheitslücke schon ausgenutzt wurde und es somit zu Meltdown- oder Spectre-Fällen gekommen ist, ist nicht bekannt. Denn ein Angriff auf den Chip würde in den Log-Dateien keine Spuren hinterlassen und ist somit nicht sichtbar zu machen. Intel geht davon aus, dass bisher jedoch nichts geschehen ist.

 

Sicherheitslücke ist seit dem Sommer bekannt

Die Sicherheitslücke war bereits im Juni entdeckt und verschiedenen Unternehmen bekannt gegeben, jedoch noch nicht an die Öffentlichkeit gebracht worden. So sollten Google, Microsoft und andere die Möglichkeit haben, ihre Server und Computer abzusichern. Eigentlich sollte auch nichts vor dem 9. Januar an die Öffentlichkeit gelangen, doch die erhöhte Update-Aktivität in den vergangenen Tagen war aufgefallen und erste Gerüchte über eine Sicherheitslücke kamen in Umlauf.

In den kommenden Tagen werden die Betriebssysteme Linux, Microsoft Windows, Apple (sowohl Mac OS als auch iOS) Patches erhalten. Diese machen die Rechner zwar etwas langsamer, dafür aber wieder sicherer.

 

 

 

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Betriebsunterbrechung durch Cyber-Angriff – Ein immer häufigeres Szenario


Kelkheim, 19. Dezember 2017

 

Bildquelle: howtostartablogonline.net
Bildquelle Flickr: Blogtrepreneur CC Lizenz

Es war eines der gefürchtetsten Schreckensszenarien für Unternehmen und Sicherheitsexperten, das was sich im Februar 2016 abspielte: Ein Cyber-Angriff legte das Lucaskrankenhaus in Neuss lahm. Hackern war es gelungen einen Virus im Computersystem zu platzieren und den Zugriff auf die sensiblen Krankenhausdaten zu sperren. Nach Zahlung eines Lösegeldes würden sie die Daten wieder entschlüsseln, behaupteten die Cyber-Kriminellen. Das Krankenhaus ging nicht darauf ein. Die Computerexperten des Hospitals nahmen stattdessen das gesamte IT-System vom Netz und arbeiteten wochenlang daran, die Daten wiederherzustellen. So lange konnte das Krankenhauspersonal nicht auf ihre IT zurückgreifen, Patientendaten nicht eingesehen werden. Die Mitarbeiter mussten wieder mit Papier und Stift, Fax und Post arbeiten. Es dauerte Monate bis der normale Betrieb wieder hergestellt war. Der Schaden war enorm: Rund ein Fünftel der geplanten Operationen musste abgesagt werden, die Notaufnahme konnte nur eingeschränkt arbeiten. Dem Krankenhaus entgingen nicht nur Einnahmen, sondern es entstanden zudem hohe Kosten, da teure externe IT-Spezialisten beauftragt werden mussten, um den Betrieb wieder zum Laufen zu bekommen.

 

Betriebsunterbrechungen sind das Schadensrisiko Nummer 1 für Unternehmen

Betriebsunterbrechungen sind laut des Allianz Risk Barometer das Schadensrisiko Nummer 1 für Unternehmen. Aber während früher Schäden an den Produktionsstätten die Hauptursache für Betriebsunterbrechungen waren, verschiebt sich dies inzwischen in Richtung Nicht-Schaden-Ereignisse. Und solche Betriebsunterbrechungen ohne Schäden an den Anlagen sind nicht weniger kostspielig. Wie das oben geschilderten Beispiel des Lucaskrankenhauseses zeigt.

Ein wesentlicher Grund, warum sich die Ursachen für Betriebsunterbrechungen in Richtung Nicht-Schadensfälle verschieben, ist die zunehmende Digitalisierung. Unternehmen sind in immer stärkerem Maße abhängig von Software und (Echtzeit-)Daten, setzen immer öfter zur Optimierung ihrer Prozesse und Steuerung ihrer Produktionsabläufe auf Cloud-Ware und Fernsupport, bekommen ihre Updates regelmäßig über das Internet. Viren, die die Software infizieren, Cyber-Angriffe, die den Zugriff auf die Unternehmens- und/oder Kundendaten blockieren und ähnliche Attacken, führen immer öfter zu Betriebsausfällen.

Das gilt auch für so genannte DDoS-Angriffen. DDoS steht für Distributed Denial of Service. Bei diesen Attacken wird die Website oder auch der Online-Shop mit einer extrem großen Anzahl von Anfragen quasi bombardiert, was dazu führt, dass der Server überlastet wird und die Website, der Online-Shop nicht mehr erreichbar ist. Für viele Unternehmen heißt dies: Es entgeht ihnen ein beträchtlicher Umsatz.

Solche DDoS-Attacken haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Experten gehen davon aus, dass es bis zum Jahr 2020 weltweit 17 Millionen sein werden; das ist eine Steigerung um 25 Prozent pro Jahr. In den vergangenen Jahren waren auch die Website großer Unternehmen nicht vor solchen Angriffen gefeit: Im Oktober 2016 legte das MiraiBotnet teilweise die Webseiten von Netflix, Twitter, CNN und dem Guardian lahm. Cyberrisiken betreffen alle. Sowohl große als auch kleine Unternehmen, Produktionsbetriebe genauso wie Dienstleister, Online-Händler ebenso wie Finanzunternehmen.

Cyber-Attacken werden ausgeklügelter – der Schutz gegen Betriebsunterbrechung muss mitziehen

Die Cyber-Kriminelle werden immer erfinderischer, ihre Attacken immer komplexer und richten immer mehr Schaden an. Gleichzeitig sind Cyberrisiken noch relativ neu und daher von vielen Versicherern nicht automatisch in einer Versicherung gegen Betriebsunterbrechungen abgedeckt. Versicherer müssen nun neue Auslöser für Betriebsunterbrechungen in ihre Bedingungen einschließen.

Unternehmen sollten bei einer Versicherung gegen Betriebsunterbrechungen prüfen, ob diese auch Cyber-Ereignisse einschließt sowie weitere nicht durch einen Schaden verursachte Unterbrechungen, wie Stromausfälle, Lieferkettenstörungen, Folgen eines Terrorangriffs oder politische Gründe, abdeckt.

 

 

 

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Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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