Cyberversicherung – Architekten und Ingenieure im Visier von Hacker

Kelkheim, 21. September 2018

Cyberangriffe gehören inzwischen fast zur Normalität im Geschäftsleben. Wenn sie gelingen und es Ministerien oder große Konzerne betrifft, geraten sie in die Medien – doch die meisten Cyberangriffe machen keine Schlagzeilen. Betroffen sind meist kleine und mittlere Unternehmen. Auch Architekten und Ingenieure stehen im Visier der Hacker.

 

Bild quelle: rawpixel on Unsplash

Selbst wenn eine gute Antivirensoftware installiert ist: Hacker finden immer Möglichkeiten, diese zu umgehen. Sei es, weil sie eine noch unbekannte Viren- oder Trojaner-Variante programmiert haben oder weil sie die Schwachstelle Mensch ausnutzen.

Während viele Viren darauf ausgelegt sind, die Prozesse innerhalb des Unternehmens zu sabotieren, ist die Gefahr von Spyware ganz anderer Art. Neben speziellem Know-how, können auch geheime Ausschreibungsdetails oder interne Mails abgefangen werden, ebenso sind Kunden- und Kontodaten ein beliebtes Ziel. Wenn auf einmal vertrauliche Daten für andere zugänglich sind schädigt dies das Architekten- und Ingenieursbüro gleich auf mehrere Weise. Neben dem Imageverlust kann es zu hohen Schadenersatzforderungen von Seiten der Betroffenen bis hin zu empfindlichen Bußgeldern auf Basis der Datenschutzgrundverordnung kommen.

Doch auch wenn keine Daten ausgespäht werden, kann der Schaden immens sein. Oftmals geht es den Hackern nur darum die Infrastruktur des infiltrierten Unternehmens für eigene Zwecke zu nutzen, Spam-Mails zu verschicken oder kostenpflichtige Rufnummern über manipulierte Rechner unbemerkt anzurufen. Doch dies kann gleichsam hohe Kosten verursachen und den Ruf schädigen.

 

Architekten und Ingenieure sollten sich vor Cyberangriffen schützen

Um sich wirksam vor Cyberangriffen zu schützen, sollten Architekten und Ingenieure daher auf drei Ebenen vorgehen:

  • Ganz klar: Ohne Antivirenprogramm sollte heutzutage kein Unternehmen mehr arbeiten. Doch auch das beste Antivirenprogramm bietet keinen 100prozentigen Schutz gegen Hackerangriffe.
  • Zudem sollte das Unternehmen daher einen Cyberverantwortlichen benennen, um sich für den Ernstfall vorzubereiten. Außerdem sollte es seine Mitarbeiter im Bereich IT-Sicherheit schulen.
  • Die dritte Ebene ist eine gute Cyberversicherung. Diese greift dort, wo technische und organisatorische Schutzmaßnahmen versagen, also dort wo Virenprogramme und IT-Beauftragte ihre Lücken oder Schwachstellen haben. Im Falle eines Falles fängt die Versicherung den entstandenen Schaden ab.

 

Wenn diese drei Punkte abgedeckt sind, können Architekten und Ingenieure davon ausgehen, dass sie für eine Cyberattacke ausreichend abgesichert sind.

 

Über die gb.online gmbH

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

Kontaktdaten

gb.online gmbh
FrankfurterStraße 93
65779 Kelkheim

Ansprechpartner: Lutz-Hendrik Groot Bramel, Geschäftsführer

 

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Die HDI Cyberversicherung für Architekten und Ingenieure

Kelkheim, 18. Juli 2018

Die HDI Cyberversicherung für Architekten und Ingenieure schützt umfassend, wenn es einmal zum Super-Gau gekommen ist: einer Cyber-Attacke. Sie übernimmt die Kosten aller berechtigten Forderungen gegen den Versicherungsnehmer und deckt auch IT-Forensik, Daten-Recovery und Verdienstausfälle ab. Den modernen Arbeitsgewohnheiten entsprechend sind zudem die privaten Devices der Mitarbeiter in die Versicherung eingeschlossen, wenn diese darüber auf Firmendaten zugreifen.

Blidquelle: Flickr Christoph Scholz CC Lizenz

Die Cyberversicherung der HDI übernimmt alle berechtigten Schadenersatzforderungen von Kunden oder Geschäftspartnern, die zum Beispiel aufgrund verletzter Datenschutzbestimmungen entstanden sind; unberechtigte Forderungen werden hingegen abgewehrt. Bei Bedarf übernimmt ein auf IT-Recht und Datenschutz spezialisierter Rechtsanwalt die Arbeit. Gerade wenn geheime oder personenbezogene Daten erspäht wurden, kann die Reputation des Architekten oder Ingenieurs darunter leiden. In diesem Fall übernimmt die Versicherung auch die Kosten für eine PR-Agentur, die die richtigen Krisenkommunikation in die Wege leitet.

Die Cyberversicherung der HDI greift zum Beispiel, wenn personenbezogene Daten ausgespäht oder Geschäftsgeheimnisse Dritter verletzt werden. Neben Haftpflichtansprüche von betroffenen Geschäftspartnern werden zusätzlich Eigenansprüche abgedeckt. Dazu gehören die Kosten für Hilfe-Dienstleistungen wie IT-Forensik oder das Wiederherstellen beschädigter oder gelöschter Dateien, ebenso wie der Gewinnausfall, falls der Geschäftsbetrieb stillsteht.

Die enthaltene „Bring-your-own-Device”-Deckung gewährt zusätzlich Schutz, wenn Mitarbeiter ihre eigenen IT-Systeme verwenden. Da Mitarbeiter immer öfter ihr privates Tablet, ihr Smartphone oder Laptop für berufliche Aufgaben nutzen, ist es sinnvoll, diese gleich von Anfang an in die Deckung miteinzubeziehen. Daher ist sie in der Grunddeckung eingeschlossen. Zusätzlich kann man den Versicherungsschutz um verschiedene Komponenten, wie zum Beispiel Cyber-Erpressung, erweitern.

 

IT-Forensik per Fernwartung

Die Versicherung übernimmt die Kosten für den IT-Forensiker, ob dieser nun einen Angriff feststellt oder nicht. Wenn die Versicherten den Vorfall sofort melden, rechnet die HDI innerhalb der ersten 48 Stunden die Kosten für den Forensiker und für die Schadenaufstellung nicht in den Selbstbehalt ein.

Damit alle Schäden gleich gemeldet und bearbeitet werden können, ist rund um die Uhr eine Cyberschaden-Hotline erreichbar, die die Schadensmeldung aufnimmt und die Betroffenen sofort an entsprechende Experten weiterleitet. Per Fernwartung können sich Cyber-Forensiker auf die betroffenen Rechner einschalten und mit der Analyse der Attacke beginnen. In vielen Fällen kann der Schaden so schnell und unkompliziert behoben oder sogar ganz vermieden werden. Die Kosten für die ersten 90 Minuten werden dabei ebenfalls nicht zum Selbstbehalt gezählt.

 

 

Über die gb.online gmbH

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Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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Net IT by Hiscox – die neue Berufshaftpflicht von Hiscox

Kelkheim, 17. Mai 2018

© gb.online gmbh

Eine Versicherung, die IT-Unternehmen und IT-Freelancer gegen alle Eventualitäten absichert und die sich flexibel anpassen lässt, wenn das Unternehmen wächst: Das bietet ab Mai der Versicherer Hiscox mit der neuen Berufshaftpflicht für IT-Unternehmen und IT-Freelancer an. Die neue Berufshaftpflicht ist dabei selbstverständlich auf die aktuelle Gesetzgebung ausgerichtete 

In die neue Berufshaftpflicht Net IT by Hiscox sind die gesamte Expertise des Versicherers sowie Markt- und Branchenfeedback eingeflossen. Die Versicherungsbedingungen sind daher an die heutigen Anforderungen angepasst und um ein Rechtsschutzpaket erweitert. 

Die Net IT by Hiscox vereint ab Mai die Versicherungen Net IT by Hiscox sowie IT-Freelancer zu einem einzigen Produkt. Das vereinfacht die Produktstruktur und ermöglicht Unternehmen aller Größe und IT-Freelancern sich gegen Risiken ihres Berufs zu versichern.  

Durch die Net IT by Hiscox Sind Sie sind gegen Ansprüche aus nahezu allen typischen Tätigkeiten von IT-Berufen geschützt. Neben einer erweiterten Grund-Deckung zeichnet sich das Produkt auch durch neue Eigenschadenkomponenten, wie die Key-Man-Cover und Kostenersatz bei Patentrechtsverletzungen, aus. Gleichzeitig hat Hiscox die Entschädigungsgrenzen erhöht und den Selbstbehalt reduziert.  

 

Ein zusätzliches Plus 

Bei der neuen Net IT by Hiscox inklusive: eine Strafrechtsschutz-Deckung und ein Rechts-Präventions-Paket. Gerade in Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundrechtsverordnung ein nicht zu unterschätzender Faktor. Über die Hiscox Business Academy können Sie sich in bis zu sechs Webinaren pro Jahr zu Themen wie Datenschutz und Vertragsrecht weiterbilden. Optional hinzubuchbar ist eine Betriebshaftpflicht und eine Deckung für Cyber- und Datenrisiken. 

Wenn Sie bereits über die Net IT oder IT-Freelancer versichert waren, kommen Sie ganz automatisch in den Genuss der Vorteile der neuen Net-IT-Versicherungsbedingungen. Ihre Verträge werden ganz ohne Dokumentierung in die neue Net IT by Hiscox überführt. Die neuen Versicherungsbedingungen 04/2018 gelten daher für alle Schadensfälle nach dem 23. April 2018. Das heißt, auch Bestandskunden profitieren von den besseren Bedingungen. Nur speziellere Regelungen in den besonderen Deckungsvereinbarungen bleiben von der Besserstellung unberührt. 

 

Die Vorteile von Net IT by Hiscox auf einen Blick:  

  • einfachere Angebotsstruktur: ein Bedingungswerk für IT-Unternehmen aller Größen sowie IT-Selbständige 
  • Vielzahl an Verbesserungen und Alleinstellungsmerkmalen, wie Key-Man-Cover 
  • weitgehender Versicherungsschutz bei Verzugsschäden 
  • Kostenersatz bei Insolvenzanfechtung 
  • pauschalierter Schadenersatz bis zur Versicherungssumme 
  • Abwehrschutz auch innerhalb der vereinbarten Selbstbeteiligung 
  • Präventions-Paket: Hiscox Business Academy 

 

 

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Alternativ-Vorschlag zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz mit Unterstützung der ARAG

Kelkheim, 30. März 2018

Bildquelle: Adobe Stock

Seit dem 1. Januar 2018 ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in Kraft. Dadurch sollen die Anbieter sozialer Netzwerke, wie Twitter, Facebook und YouTube, verpflichtet werden, offensichtlich rechtswidrige Inhalte, über die sich jemand beschwert hat, innerhalb von 24 Stunden zu entfernen oder zu sperren. Für nicht offensichtlich rechtswidrige Inhalte gilt eine Frist von sieben Tagen. Tun die Betreiber der Plattformen dies nicht, drohen ihnen Bußgelder in Millionenhöhe.

Experten sprechen von einem „Schnellschussgesetz“ und sorgen sich, das Gesetz führe dazu, die Meinungsfreiheit im Netz einzuschränken. Gleichzeitig bezweifeln sie, dass das Gesetz dem Schutz des Persönlichkeitsrechts im Internet gerecht werde.

Die ARAG SE arbeitet zurzeit zusammen mit der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik der Universität Passau daran, eine Alternative zum umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu formulieren. Der Leiter der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik an der Universität Passau, Prof. Dr. Dirk Heckmann, hat gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Forschungsstelle, Anne Paschke, einen Alternativentwurf entwickelt, wie das Persönlichkeitsrecht im Internet besser geschützt werden könnte – ohne die Meinungsfreiheit potenziell einzuschränken. Denn bereits mit den bisherigen Möglichkeiten des Strafrechts kann man schwere Beleidigung und Verleumdungen verfolgen.

Schwere Ehrverletzung im Internet gehört, nach dem Vorschlag, als eigener Tatbestand ins Strafgesetz. So wird Cybermobbing zu einem eigenen Straftatbestand, bei dem es zu einer Strafverschärfung kommt, falls das Opfer Selbstmord begangen hat. Gleichzeitig soll der Opferschutz verbessert werden, indem die Betroffenen einen „Opferanwalt“ und psychosoziale Prozessbegleitung zur Seite gestellt bekommen.

Zentral ist jedoch eine Neuregelung des Telemedienrechts. Provider und Plattformbetreiber sollen – anders als im Netzdurchsetzungsgesetz – Inhalt nicht löschen, sondern stattdessen Maßnahmen entwickeln, mit deren Hilfe problematische Inhalte als solche kenntlich gemacht werden können. Gemeldete Inhalte sollen dokumentiert werden, damit später ein Gericht darüber entscheiden kann, ob diese eine Ehrverletzung, eine Beleidigung oder eine freie Meinungsäußerung darstellen. Damit wird die Entscheidung darüber, was man sagen darf, wieder in die Hände der Gerichte gegeben. Dies schützt vor übereilten Löschungen und erhält so das Recht auf Meinungsfreiheit.

Den Gesetzesvorschlag zum Herunterladen finden Sie hier.

 

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IT-Sicherheit: Kaspersky entdeckt Spionagesoftware für Android

Kelkheim, 25. Januar 2018

greentrojan
Flickr: John Mosbaugh CC Lizenz

Das Softwareunternehmen Kaspersky hat eine Spionagesoftware für das Handy-Betriebssystem Android entdeckt: Skygofree, wie KasFpersky die Software nennt, ist vermutlich eine Überwachungssoftware speziell für staatliche Ermittler. Denn die Software ist nicht dazu ausgelegt, breite Bevölkerungsschichten auszuspionieren, sondern dient der gezielten Überwachung. Gefunden wurde das Programm überwiegend in Italien; entwickelt wahrscheinlich auch von einem italienischen Unternehmen. Verbreitet wird der Trojaner über infizierte Websites, die denen der Mobilfunkanbieter nachgebaut wurden. Die Handy-Nutzer werden dort aufgefordert, ihr Gerät zu aktualisieren bzw. neu zu konfigurieren – so wird die Software heimlich installiert.

„Skygofree“ gibt es vermutlich seit 2014 und wird immer weiterentwickelt. Der Trojaner nutzt eine Schnittstelle namens Accessibility Services, die eigentlich dazu gedacht ist, barrierefreie Apps zu entwickeln. Apps also, die zum Beispiel den Inhalt einer Whatsapp-Konversation vorlesen. Skygofree nutzt dieses Tor und leitet die Nachricht an die Ermittler weiter. Die Verschlüsselung von WhatsApp wird also nicht geknackt, sondern umgangen.

Doch nicht nur Whatsapp ist das Ziel. Skygofree kann insgesamt 48 verschiedene Funktionen aktivieren. Darunter das Mikrofon des infizierten Geräts, um den Beobachteten heimlich abzuhören. Zudem kann die Kamera angeschaltet und unbemerkt Bilder und Videos gemacht werden. Sogar eine WLAN-Verbindung kann Skygofree herstellen und so Daten versenden, darunter zum Beispiel Standortdaten, SMS, Kalendereinträge und vieles weitere aus dem Speicher des Handys. Auch wenn einige der Funktionen, die Skygofree heimlich einschalten kann, noch nicht im realen Leben beobachtet wurden – möglich ist es.

Die Software ist in den vergangenen Jahren so weiterentwickelt worden, dass sie mehrere Root-Exploits mitbringt und auf verschiedenen Geräten einsatzfähig ist. Die Malware kann über HTTP, XMPP, Binär-SMS oder Firebase Cloudmessaging kontrolliert werden. Neben Android soll die Schadsoftware auch Windows-Nutzer im Visier haben. Darauf deuten einige Module hin, die Kaspersky gefunden hat. Infizierte Computer wurden bis jetzt allerdings noch nicht entdeckt.

 

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