Digitaler Schutz für Unternehmen

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Cyber-Sicherheit gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit, so berichtet der Nachrichtendienst des Bundesinnenministeriums. Für Unternehmen kann ein Hackerangriff, Datendiebstahl oder Computermissbrauch zu hohen Schadensersatzforderungen, Bußgeldern oder Vertragsstrafen führen, zudem kann die Geschäftsleitung auch persönlich haftbar gemacht werden. Mit einigen Präventionsmaßnahmen lassen sich weitreichende Konsequenzen jedoch vermeiden.

 Das Internet ist heute in vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken und selbst alltägliche Dinge wie einkaufen oder kommunizieren finden gleichermaßen virtuell im Internet sowie in der realen Welt statt. Auch in der Arbeits- und Geschäftswelt sind viele Prozesse IT-gestützt und nahezu jedes Unternehmen besitzt Computer, Server und arbeitet mit elektronischen Daten.

Parallel dazu ist jedoch auch eine hohe Cyberkriminalität entstanden, die nicht nur bei großen Konzernen, sondern auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen großen Schaden anrichten kann. Beispielsweise kann ein Hackerangriff die Verletzung von Datenschutz- und Datenvertraulichkeitsregelungen bedeuten, die hohe Schadensersatzansprüche oder Vertragsstrafen zur Folge haben können. Zudem kann es zu langen Betriebsunterbrechungen kommen, wenn wichtige Daten für den ordnungsgemäßen Betriebsablauf fehlen und erst aufwendig wiederhergestellt werden müssen.

Unternehmen sind daher auf eine funktionierende Informationstechnik und hohe Internet-Sicherheit angewiesen, um Cyberattacken erfolgreich abzuwehren. Dazu gehört auch das sorgfältige Abwägen von bestehenden Cyber-Risiken. Zudem können einige Vorbereitungen im Vorfeld getroffen werden, die zur IT-Sicherheit in Unternehmen beitragen.

 

Welche Präventionsmaßnahmen können Unternehmen vor Cyberattacken und deren Folgen bewahren?

Zunächst ist es wichtig, die gültige Gesetzeslage zu beachten und insbesondere das IT-Sicherheitsgesetz zu kennen. Das „Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme“ trat Ende Juli 2015 in Kraft und beinhaltet zahlreiche Meldepflichten. Ziel des Gesetzes ist, zusätzlich zu dem Schutz von Bürgerinnen und Bürgern im Internet, auch die IT-Sicherheit in Unternehmen zu fördern. Die Geschäftsführung sollte alle Meldepflichten bei Behörden kennen, um Bußgelder wegen Versäumnissen zu vermeiden. Ebenso gibt das Gesetz Hilfestellungen, um in einem Schadensfall die richtigen Schritte einzuleiten sowie Informationen, welchen Umfang die Meldepflicht bei einer Cyberattacke hat.

 

Experten für IT-Sicherheit schützen Unternehmen

IT-Sicherheitsvorkehrungen in Unternehmen sind in den meisten Fällen umfangreich und erfordern stetige Sorgfaltspflicht: Sicherheitslücken erkennen, Firewalls einrichten, das Sicherheitsbewusstsein von Mitarbeitern schärfen sowie die sorgfältige Wartung der IT-Infrastruktur und die Wahrung von Datenschutzbestimmungen sind nur einige der vielfältigen Aufgaben, um ein Unternehmen vor Cyberattacken zu schützen.

Für Geschäftsführer empfiehlt es sich, solche Aufgaben zu delegieren und Fachkräfte für IT-Sicherheit einzustellen, die individuelle Sicherheitslösungen für das Unternehmen konzipieren, umsetzen und einhalten.

 

 

Welche Versicherung kann helfen?

Hat ein Hackerangriff bereits stattgefunden und es wurden beispielsweise sensible Kundendaten gestohlen, kann das nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Geschäftsleitung und für leitende Angestellte ernste Konsequenzen haben. In diesem Fall liegt ein „Organisationsverschulden“ vor und Führungskräfte können auch persönlich haftbar gemacht werden können. Hier kann eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung – die sogenannte Directors & Officer Police – schützen und für Schadensersatzansprüche aufkommen.

Ist eine Cyberattacke oder Computermissbrauch trotz allen Präventionsmaßnahmen existenzbedrohend für ein Unternehmen, empfiehlt es sich zu prüfen, ob eine Cyber-Deckung Schutz vor finanziellen Konsequenzen bietet.

Für Drittschäden (Schäden am Eigentum von Kunden oder Geschäftspartnern) ist in den meisten Fällen in eine gängige IT-Haftpflichtversicherung ausreichend. Dabei sollte jedoch geprüft werden, ob auch Vertragsstrafen, die aus einem Cyberschaden resultieren, eingeschlossen sind.

 Die sorgfältige Prüfung aller bestehenden Risiken, der Abschluss entsprechender Versicherungen sowie die Zusammenarbeit mit professionellen IT-Sicherheitsmitarbeitern sorgen für den optimalen Schutz gegen Cyberkriminalität in Unternehmen.

 

 

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet Sie, wohin auch immer sich Ihr Geschäftsfeld entwickelt.

Kontaktdaten

gb.online gmbh

Frankfurter Straße 93

65779 Kelkheim

 

Ansprechpartner: Lutz-Hendrik Groot Bramel, Geschäftsführer

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