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Privatrechtliche- und strafrechtliche Haftung des Ingenieurs

Eine Haftung des Ingenieurs ergibt sich aus der Gesetzgebung ebenso wie aus eventuell vertraglichen Vereinbarungen mit dem Auftraggeber. Verstößt der Ingenieur gegen die anerkannten Regelungen der Technik oder vertragliche Obliegenheiten, so beginnt prinzipiell seine Haftung.

 

Bei Konstruktionsfehlern, mangelhafter Projektplanung oder sonstiger Verletzung vertraglicher Pflichten können Schadensersatzansprüche gegen Ingenieure entstehen. Fachanwälte sind sich sicher: In den nächsten Jahren wird es vermehrt Ermittlungsverfahren wegen Konstruktionsfehlern im Maschinen- und Anlagenbau geben. Denn heute sind viel mehr Geschädigte an der strafrechtlichen Verfolgung von Fehlverhalten interessiert als früher. Darüber hinaus können Opferanwälte die Verfahren zusätzlich zur Einsicht in die Strafakten nutzen, um so zivilrechtliche Schadensersatzklagen gegen Verantwortliche von Unfällen besser vorbereiten zu können. Ebenso sind Staatsanwälte in diesem Bereich besonders sensibilisiert und ermitteln umfangreich.

 

Haftpflicht von Ingenieuren im Strafrecht

Grundsätzlich gilt: Selbstständige Ingenieure können sowohl privatrechtlich, als auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Verstößt ein Ingenieur gegen vertragliche oder gesetzliche Grundlagen des allgemeinen Zivilrechts, unter besonderer Berücksichtigung der anerkannten Regelungen der Technik, beginnt grundsätzlich die Ingenieurhaftung.

 

Ingenieure können sich durch eine Berufshaftpflicht vor Schadenersatzansprüchen aus privatrechtlichen Forderungen als auch gegen strafrechtliche Ermittlungen absichern. Hier übernimmt die Versicherung den Schadenersatz sowie die Prozesskosten.

 

Kommt es zu einer strafrechtlichen Verurteilung muss die Strafe vom Ingenieur bezahlt werden. Die Strafe ist jedoch nicht die eigentliche Gefahr. Denn die Strafhöhe wird üblicherweise an die wirtschaftlichen Verhältnisse angepasst sein und so ausfallen, dass sie den Verurteilten nicht in den Ruin treibt. Anders verhält es sich mit den Prozesskosten. Diese sind die wirkliche Bedrohung für die Existenz des Ingenieurs. Denn die Prozesskosten müssen ebenfalls vom Verurteilten aufgebracht werden. Verfügt der Ingenieur über eine Haftpflicht mit eingeschlossenem Strafrechtsschutz, übernimmt die Versicherung die Prozesskosten für ihn.

 

 

Haftpflichtversicherung: Auch für angestellte Ingenieure ein wichtiges Thema

Doch nicht nur freiberufliche, auch angestellte Ingenieure können selbst zur Verantwortung gezogen werden.

 

Anders als im zivilen Schadensersatzrecht wird im Strafrecht gegen den jeweiligen Verantwortlichen ermittelt. Prinzipiell sind Geschäftsführer und technische Leiter in der Regel verantwortlich und stehen im Fokus der Ermittlungen. Diese Ermittlungen können bei strafrechtlichen Klagen jedoch ebenso gegen einzelne Konstrukteure gerichtet werden. Wie auch bei selbständigen übernimmt hier eine Berufshaftpflicht bei eingeschlossenem Strafrechtschutz die Prozesskosten.

 

Haftungsgrundlagen für Ingenieure

Inanspruchnahmen können auf verschiedensten Gesetzeslagen beruhen. So sind beispielsweise das Produkthaftungsrecht, deutsche und europäische Sicherheitsnormen das Arbeitsschutzrecht einschließlich seiner Vorschriften Grundlagen von Schadensersatzansprüchen an das Unternehmen, welches das Produkt ganz oder teilweise geplant oder als Hersteller auf den Markt gebracht hat.

 

Auch wenn modere Berufshaftpflicht-Versicherungen fast alle Risiken übernehmen, so bleibt der beste Schutz die ständige Fortbildung des Ingenieurs, auch im Bereich der Haftungsnormen.

 

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

 

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

 

Kontaktdaten

gb.online gmbh

Frankfurter Straße 93

65779 Kelkheim

 

Ansprechpartner: Nicole Westphal, Geschäftsführerin

Bessere Absicherung gegen Cyper-Risiken für Freelancer und Unternehmen bis 1.000.000 € Umsatz

Kelkheim, 14. September 2015

 

 

Haftpflicht für die Branchen Informationstechnologie, Unternehmensberatung und Werbeagenturen wird um eine Cyber-Deckung erweitert. 

 

Spektakuläre Hackerangriffe wie jüngst auf das Netz des Deutschen Bundestags erregen die Gemüter. Aber auch immer mehr Unternehmen werden Opfer von Cyperattacken. Das belegt jetzt die Studie Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft 2015 von KPMG und TMS Emnid. Der Anteil der Firmen, die in den vergangenen Jahren Opfer von Cyberkriminalität wurden, ist laut Studie stark gestiegen. Er liegt heute bei 40 Prozent, 2013 waren es erst 26 Prozent. Das häufigste Ziel von Hackerangriffen waren bargeldlose Zahlungssysteme. Besonders betroffen: Finanzdienstleister und Handelsunternehmen. „Auch Clients und Workstations, Mail- und Webserver wurden von mindestens jedem fünften Befragten als Angriffsziele genannt“, sagt Alexander Geschonneck, Leiter des Bereichs Forensic bei KPMG. „Das unterstreicht, dass es nicht ein klassisches e-Crime-Angriffsmuster gibt. Unternehmen müssen umfassend Vorsorge treiben und sich gegen entsprechende Übergriffe wappnen.“

 

Ein erfolgreicher Hacker-Angriff auf ein Großunternehmen verursacht einen durchschnittlichen wirtschaftlichen Schaden von 1,8 Millionen Euro. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen liegt der Durchschnittswert bei 70.000 Euro. Der Schaden, der sich aus allen Hacker-Angriffen auf deutsche Firmen insgesamt pro Jahr ergibt, lag 2011 laut Bundeskriminalamt bei 70,2 Millionen Euro. Da die „Dunkelziffern“ sehr hoch sind, ist zu vermuten, dass der tatsächliche wirtschaftliche Schaden jedoch um ein vielfaches höher ist.

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Versicherungs-Schutzverband e.V., Rüdiger Auras, geht noch einen Schritt weiter. Im Vorwort zum Sonderheft Cyber-Versicherungen schreibt er: „Gehen Sie davon aus, dass ihr Netzwerk bereits kompromittiert ist. Und: Es gibt heute nur noch zwei Arten von Unternehmen: Solche, die bereits gehackt wurden und solche, die noch gehackt werden.“

 

Auch wenn nicht jeder Angriff so spektakulär ist wie der auf den Deutschen Bundestag, Hackerattacken und Datendiebstahldelikte steigen erschreckend stark an und treffen immer häufiger auch kleinere Unternehmen. Die finanziellen Folgen von Cyberkriminalität können sehr schnell existenzbedrohende Ausmaße für Unternehmen und Selbstständige annehmen.

Aus diesem Grund hat gb.online das Angebot auf seinem Onlineportal www.easy-insure.eu jetzt um eine Cyber-Deckung erweitert. Der unabhängige Versicherungsmakler ist Spezialist in der Absicherung von Freelancern und Unternehmen mit bis zu 1.000.000 € Umsatz. Die Cyber-Versicherung schützt vor den Folgen von Hackerangriffen, Datenverlust & Datenklau. Versichert sind in der Regeln sowohl Schadenersatzansprüche Dritter wie auch Eigenschäden.

In Verbindung mit einer Haftpflicht bietet der Spezialist Beitragsreduzierungen von bis zu 25 Prozent. Möglich wird dies durch das bereits nach kurzer Zeit bewährte Baukastenprinzip der gb.online. Hierbei werden ausschließlich die Versicherungen eingekauft, die für das jeweilige Unternehmen in der aktuellen Situation die richtige Deckung darstellen.

 

Damit bleibt die Absicherung gegen Risiken aus einem Hackerangriff kein Privileg von großen Unternehmen. Auch Freelancer und kleinere Unternehmen können sich umfassend gegen die finanziellen Folgen eines Angriffs aus dem Internet schützen.

 

 

Über gb.online

 

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und betreibt mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Onlineportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Mio. Euro Umsatz hier ihre beruflichen Risiken optimal versichern. Das Baukastenprinzip der gb.online bietet standardisierte Produkte zu niedrigsten Beiträgen mit allen Möglichkeiten, die Deckung auf individuelle Bedarfe abzustimmen. Mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh steht gb.online zudem ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit 25 Jahren berufliche und private Risiken erfolgreich absichert.

 

 

Kontaktdaten

 

gb.online gmbh

Frankfurter Straße 93

65779 Kelkheim

 

Ansprechpartner: Nicole Westphal, Geschäftsführerin

 

All-Risk-Deckung

Der Begriff All-Risk-Deckung wird fälschlicherweise von dem einen oder anderen Anbieter benutzt, um eine Haftpflicht-Deckung zu beschreiben. Der Begriff All-Risk-Deckung kommt ursprünglich aus der Sachversicherung und beschreibt folgenden Sachverhalt:

Unter einer All-Risk-Deckung oder Allgefahrendeckung versteht man eine Versicherung, in der alle Risiken prinzipiell eingeschlossen sind, sofern sie nicht explizit ausgeschlossen wurden.

Damit stehen sie der Einzeldeklaration – dem Benennen einzelner versicherter Gefahren auch Named Perils-Deckung – gegenüber. Sie bieten der versicherten Person den Vorteil, auch vor unvorhergesehenen oder neuartigen Gefahren geschützt zu sein.

Allgemeine Haftpflichtbedingungen (AHB)

Die Allgemeinen Haftpflichtbedingungen oder AHB sind eine „unverbindliche Bekanntgabe des GDV“. Sie dienen als Grundlage aller privaten und gewerblichen Haftpflichtversicherungen in Deutschland und definieren das Minimum an Schutz, welches jeder Vertrag bieten muss.

Der Versicherer kann den AHB seine „Besonderen Bedingungen“ hinzufügen, welche mit dem Versicherungsschein (Police) die endgültige Versicherung bilden. Er muss seinem Konzept aber nicht die AHB zu Grunde legen, sondern kann auch ein komplett eigenes Bedingungswerk formulieren. Damit darf er aber keine schlechteren Konditionen anbieten, als bereits in den AHB festgehalten.

Neue Cyber-Haftpflichtversicherung deckt Schäden bei Hackerangriffen ab

Kelkheim, 10.August 2015

 

Die Zahl der Cyber-Attacken auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen. Aufgerüttet durch die immer häufiger werdenden Meldungen über erfolgreiche Hacker-Angriffe auf selbst als sicher eingestufte IT-Systeme, fragen immer mehr Unternehmen und Selbstständige nach einer Cyber-Haftpflichtversicherung. Die gb-online hat sich daher intensiv mit der Thematik des Cyber Risk Managements befasst und bietet nun über ihr Portal www.easy-insure.eu eine Cyber-Haftpflichtversicherung an.

 

 

Die Nachrichten über Cyber-Angriffe häufen sich. Im April dieses Jahres legen Hacker den französischen Fernsehsender TV5Monde lahm. Im Juni gelingt es die IT-Sicherheitssysteme des Deutschen Bundestages zu umgehen und Zugriff auf vertrauliche E-Mails zu bekommen. Nur wenige Tage später kommt ein weiterer Fall ans Tageslicht: Auch die rheinlandpfälzische KfZ-Zulassungsstelle wurde Ziel einer Hacker-Attacke.

 

Aufgerüttelt durch diese Meldungen kümmern sich Unternehmen nun um ihr Cyber Risk Management. Denn wenn es möglich ist, so gut und professionell gesicherten IT-Systeme wie das des Deutschen Bundestages zu hacken, wie gut ist dann das eigene Unternehmen abgesichert?

 

Reguläre IT-Haftpflichtversicherungen greifen nicht bei Cyber-Attacken

Die Schäden, die ein Hackerangriff verursachen kann, können immens sein. Wenn es den Eindringlingen zum Beispiel gelingt, sich Zugriff auf Konto- und Zugangsdaten zu verschaffen, kann innerhalb kürzester Zeit das Unternehmen ruiniert sein. Reguläre Haftpflichtversicherungen schließen normalerweise aber nicht das Risiko eines Cyber-Angriffs ein. Die Frage, die sich daher alle stellen, lautet: Was passiert, wenn es passiert? Bleibt das Unternehmen in diesem Fall auf dem Schaden sitzen oder kann man sich gegen dieses Risiko versichern? Kurz: Gibt es eine Cyber-Haftpflichtversicherung, die im Falle eines Falles für die entstehenden Schäden einspringt – und so vielleicht die Existenz des Unternehmens rettet?

 

Cyber-Haftpflichtversicherung deckt Eigenschäden ab

In den vergangenen Monaten wurde von Unternehmen, Selbstständigen IT-Freelancern verstärkt nach einer Cyber-Eigenschadenversicherung gefragt. Die gb.online gmbh hat sich daher intensiv mit dieser Thematik befasst und eine Cyper-Haftpflichtversicherung in Ihrem Portal www.easy-insure.eu eingebunden. Diese ist aktuell eine der wenigen IT-Haftpflichtversicherungen, die auch durch Hacker verursachte Schäden abdeckt.

 

Wie die anderen Versicherungslösungen von gb-online funktioniert die Cyber-Haftpflichtversicherung nach dem Baukastenprinzip: Es werden nur die Versicherungen eingekauft, die für das jeweilige Unternehmen in der aktuellen Situation die richtige Deckung aufweisen. Zusammen mit einer Berufshaftpflicht können so bis zu 50 Prozent der Beiträge eingespart werden.

 

 

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

 

Die gb.online gmbh bietet standardisierte Produkte zu niedrigen Beiträgen, die alle Möglichkeiten bieten, die Deckung auf den individuellen Bedarf abzustimmen. Mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh steht gb.online ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit 25 Jahren berufliche und private Risiken erfolgreich absichert.