Endlich Klarheit: IT-Freelancer nicht vom neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz betroffen

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Kelkheim, 7. Dezember 2016

Dennis Ngan
Flickr: Dennis Ngan

Es ist soweit: Das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz wurde am 21. Oktober beraten und soll zum 1. April 2017 in Kraft treten. Die geänderte Fassung soll Leiharbeiter dafür schützen, dauerhaft zu niedrigeren Löhnen als die Stammbelegschaft zu arbeiten oder durch Werkverträge in eine abhängige Scheinselbstständigkeit gedrängt zu werden. Mit der beschlossenen Fassung gibt es nun endlich Rechtssicherheit für zig Tausende von IT-Freelancern, die über Werkverträge ihre Projekte abwickeln. Denn sie sind davon ausgenommen.

Werksverträge gerieten ins Blickfeld der Politik, da diese in den vergangenen Jahren verstärkt dazu genutzt wurden, um Leiharbeitsverträge und Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen. Statt in einem regulären Arbeitsverhältnis angestellt, erhielten Leiharbeiter einen Werkvertrag und wurden als (Schein-)Selbstständige beauftragt. So konnten Arbeitgeber das Risiko gänzlich auf den Leiharbeiter verlagern. Mit dem neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz soll daher nicht nur die Leiharbeit besser geregelt, sondern auch der Missbrauch von Werksverträgen eingeschränkt werden.

Lange Zeit herrschte Unsicherheit bei IT-Freelancern und Unternehmen

Lange war unklar, ab wann bei der Arbeit mit Werkverträgen ein Beschäftigungsverhältnis zu Stande käme. Genau dies hat bei vielen Freiberuflern Unsicherheit ausgelöst. Denn gerade im Bereich IT arbeiten Freelancer häufig auf Projektbasis lange Zeit nur für einen Auftraggeber und verrichten ihre Arbeit zudem bei diesem im Unternehmen. Damit könnte die Gefahr bestehen, als scheinselbständig eingestuft zu werden oder der geschlossene Werks- oder Dienstvertrag als ein Versuch gewertet werden, eine Anstellung zu umgehen. Damit würde sich der selbstständige IT-Freelancer auf einmal gegen seinen Willen in einem Angestelltenverhältnis wiederzufinden.

Dies war auch für den Auftraggeber ein großer Unsicherheitsfaktor. Schließlich hätte dies hohe Sozialversicherungsnachzahlungen bedeuten können.

Am 21. Oktober hat nun der Bundestag über eine überarbeitete Version des neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes beraten und entschieden: Leiharbeit wird gesetzlich auf 18 Monate begrenzt; wenn die betroffenen Arbeitnehmer tarifvertraglich behandelt werden, kann diese Grenze auf 24 Monate erhöht werden. Nach 9 Monaten Einsatz werden Leiharbeiter dabei den regulär angestellten Mitarbeitern gleichgestellt (Equal-Pay). Werkverträge werden immer im Einzelfall begutachtet.

 

Nun ist klar: IT-Freelancer sind nicht vom Arbeitnehmerüberlassungsgesetz betroffen

Das Wichtige für IT-Freelancer und andere Freiberufler ist: Es wurde eindeutig festgehalten, das neue Gesetz ziele nicht darauf ab, die unternehmerische Tätigkeit von Wissensarbeitern und Beratungsunternehmen einzuschränken. „Die Neuregelung solle dem sachgerechten Einsatz von Werk-  und Dienstverträgen in den zeitgemäßen Formen des kreativen oder komplexen Projektgeschäfts nicht entgegenstehen, wie sie zum Beispiel in der Unternehmensberatungs- oder IT-Branche in Optimierungs-, Entwicklungs-  und IT-Einführungsprojekten anzutreffen seien“ (Bundestagsdrucksache Nr. 18/10064, S. 13).

Höherqualifizierte Selbstständige, die freiwillig und gerne selbstständig sind, werden also nicht von dem neuen Arbeitsüberlassungsgesetz betroffen sein. Das bedeutet: IT-Freelancer, wie auch Ingenieure, Unternehmensberater und andere Wissensarbeiter, können aufatmen: Projektarbeit, wie sie in der digitalen Arbeitswelt Gang und Gäbe ist, wird weiterhin möglich sein und die Arbeit an einem großen, monatelangen IT-Projekt gefährdet nicht die Selbstständigkeit der Freiberufler.

 

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

Kontaktdaten

gb.online gmbh
Frankfurter Straße 93
65779 Kelkheim

Ansprechpartner: Lutz-Hendrik Groot Bramel, Geschäftsführer

 

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Neues Versorgungswerk für IT-Mitarbeiter und IT-Unternehmen

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Kelkheim, 06. Dezember 2016

Seit September gibt es ein neues Versorgungswerk speziell für die IT-Branche. Das Versorgungswerk (IT VW) wurde von u.di e.V, dem Unterstützungs- und Vorsorgewerk für den Dienstleistungsbereich, zusammen mit der Versicherungsgesellschaft AXA gegründet. Ziel ist es Mitarbeitern, Unternehmern und Freelancern aus der IT-Branche Lösungen zur Altersvorsorge und beruflichen Absicherung zu bieten. Die Versicherungen gibt es zu speziell ausgehandelten Konditionen und stehen jedem Mitarbeiter aus der IT-Branche offen.

 

Bildquelle: www.tradingacademy.com
Bildquelle: www.tradingacademy.com

Das IT VW richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Betriebe aus der IT-Branche, die ihren Mitarbeitern eine qualifizierte Alters- und Berufsunfähigkeitsvorsorge ermöglichen wollen. Auch größere Unternehmen sind willkommen, falls diese noch keine eigenständige betriebliche Lösung zur Altersvorsorge besitzen. Im Portfolio des Versorgungswerkes finden sich verschiedene Produkte – von der klassischen Altersvorsorge, über Berufsunfähigkeitsversicherungen für Selbstständige bis zu Risikozusatzversicherung inklusive Witwen- und Waisenrente. Der Abschluss über das Versorgungswerk bringt den Unternehmen besonders günstige Konditionen, reduzierte Abschlusskosten und eine vereinfachte Gesundheitsprüfung. Kleine und mittelständische Unternehmen können dadurch ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. Denn nun können auch sie ihren Mitarbeitern eine eigenständige Altersvorsorge bieten.

Altersvorsorge auch für die Inhaber von IT-Unternehmen

Im Gegensatz zu ihren Mitarbeitern können die Inhaber kleinerer Personengesellschaften sich nicht über eine betriebliche Altersvorsorge absichern. Über das Versorgungswerk ist nun auch das möglich. Die Inhaber können eine Berufsunfähigkeitsversicherung über einen Privatvertrag abschließen. Voraussetzung: Mindestens ein Mitarbeiter schließt eine betriebliche Altersvorsorge ab.

Wer steckt hinter dem IT-Versorgungswerk?

u.di e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht Stellung zu sozialpolitischen Fragen, insbesondere der Alterssicherung und Vorsorge, zu nehmen. Als Sachverständige nehmen die Mitglieder der u.di regelmäßig an Fachtagungen von Unternehmen, Gewerkschaften und Fachverbänden teil und erarbeiten arbeitsrechtliche Regelungswerke für die betriebliche Altersversorgung. Die u.di ist bereits Träger der Versorgungswerke für Erziehung, soziale Dienste und Pflege (ESP VW) sowie verschiedener weiterer Versorgungswerke, wie das Versorgungswerk für Dentallabore. Der Partner AXA wird von dem Analysehaus Morgen & Morgen mit 5 Sternen bewertet und zeichnet sich durch kundenfreundliche Bedingungen beim Krankentagegeld und bei der Berufsunfähigkeitsrente aus.

 

IT-Unternehmen sollten jetzt handeln

IT-Unternehmer, die über eine Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge für sich und ihre Mitarbeiter nachdenken, sollten nun schnell handeln und mit den Mitarbeitern aktiv werden. Wer sich bis zum 31. Dezember 2016 eine betriebliche Altersvorsorge abschließt, sichert sich noch den aktuellen Garantiezins von 1,25 Prozent. Zum 1. Januar 2017 wird dieser auf 0,90 Prozent sinken.

 

 

 

Über die gb.online gmbh

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Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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Neue Studie zeigt: IT-Freelancer und Unternehmen unterschätzen ihr Haftungsrisiko

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Kelkheim, 12. Oktober 2016

Flickr: Still words
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Das Versicherungsunternehmen Hiscox hat in einer aktuellen Befragung festgestellt: Mehr als die Hälfte der IT-Dienstleister hat keine Berufshaftpflicht. Viele der Befragten gaben als Grund für die fehlende Berufshaftpflicht an, man hätte einfach keine Risiken, die es abzudecken gelte. Ein weiterer, häufig genannter Grund war, eine Berufshaftpflicht sei zu teuer. Das zeigt, dass deutsche Unternehmer und Freelancer die Gefahren der Digitalisierung falsch einschätzen.

Den Unternehmen ist zwar bewusst, dass es Risiken gibt, sie halten diese aber überwiegend nur für andere für relevant. Um ihre eigenen Risiken zu minimieren setzten die Freelancer und Unternehmen in der Befragung vor allem auf 5 Strategien: So gaben sie an, riskante Jobs zu meiden oder Haftungsausschlussklauseln in den Vertrag zu schreiben. Außerdem vertrauten sie auf persönliche Beziehungen, um eventuelle Fehler informell regeln zu können. Ein Großteil hofft auch einfach darauf, dass sie den Auftrag perfekt erfüllen und/oder, dass bestehende Versicherungen, wie zum Beispiel eine Rechtsschutz, ihnen ausreichend Sicherheit bieten.

Fehlende Berufshaftpflicht – Augen zu und hoffen, dass nichts passiert

Die Antworten in der Studie zeigen: Viele Unternehmer sind nicht ausreichend über die Haftungsrisiken in ihrer Branche aufgeklärt. Denn gerade im IT-Bereich ist das Schadensrisiko enorm und lässt sich durch die oben genannten Strategien auch nicht ausschließen.

Ein Beispiel, wie schnell ein Schaden entstehen kann: Ein IT-Freelancer wird mit dem Relaunch einer Website betraut. Der Job wird von dem Freelancer als Routine eingestuft. Doch beim Website-Relaunch legt er aus Versehen die Shop-Software des Unternehmens lahm. Über einige Stunden kann niemand den Shop erreichen bzw. bestellen. Dem Auftraggeber entgehen hohe Umsätze. Dieses möchte das Unternehmen nun von dem Freelancer. Hier würde nun eine IT-Haftpflichtversicherung greifen – wenn der Freelancer eine hätte. Ohne Versicherung muss er den Schaden aus eigener Tasche begleichen – und dies kann schnell den finanziellen Ruin bedeuten.

Hiscox bietet eine einfache Berufshaftpflicht für IT-Freelancer und 299 andere Berufe

IT-Freelancer und Unternehmen bringen die unterschiedlichsten Argumente vor, warum sie keine Berufshaftpflicht abschließen. Um die Argumente „zu teuer“, „zu kompliziert“ und „nicht relevant“ zu entkräften, hat die Hiscox Versicherung jetzt eine Berufshaftpflicht im Baukastensystem entwickelt. Dienstleister unter 1 Million Euro Umsatz können diese abschließen. Individuelle Verträge für über 300 verschiedene Berufe können zusammengestellt werden – so dass auch wirklich nur die relevanten Risiken abgedeckt werden. Das sorgt für niedrige Beiträge. Gleichzeitig hat die Hiscox die Antragsmodalitäten extrem vereinfacht: Auf nur noch 3 Seiten ist alles abgedeckt. Zudem gilt der Versicherungsschutz bereits ab Eingang des Antrags. Für Freelancer eine einfache Möglichkeit, sich gegen die Risiken ihres Berufs abzusichern.

 

 

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Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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IT-Freelancer und Unternehmen gehen bei Verzicht auf Berufshaftpflicht hohe Risiken ein

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Kelkheim, 10. Oktober 2016

 

Unsere Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Waren es früher die produzierenden Unternehmen, die den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) hatten, so hat sich das Bild seit den 1980ern verändert. Inzwischen sind es die Dienstleistungsunternehmen, die den größten Teil zur Wertschöpfung beitragen. In Deutschland machten Dienstleistungen im vergangenen Jahr einen Anteil von rund 70 Prozent am BIP aus.

Rund dreiviertel aller Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor. Über 80 Prozent aller Dienstleistungsunternehmen sind dabei Personengesellschaften oder Solo-Selbstständige. Diese haften im Falle eines Falles mit ihrem Privatvermögen. Branchen mit besonders hohem Risiko sind dabei unter anderem Unternehmensberater, IT-& Kommunikationsunternehmen bzw. Freelancer im IT-Bereich, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.

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Flickr: Still words

Die Dienstleistungen ändern sich, die Risiken auch

Durch den technischen Wandel kommen ständig neue Dienstleistungen hinzu: Alleine durch die Möglichkeiten des Internets sind ganz neue Berufsbilder und Aufgabenfelder entstanden. SEO, Content- und Community-Management, Software-Entwicklung, Cloud-Computing – die Liste der neuen Dienstleistungsfelder ist lang.

Während sich auf der einen Seite neue Kundengruppen und Leistungen eröffnen, gibt es auf der anderen Seite neue Risiken, gegen die sich die Unternehmen wappnen müssen: Hacking, Cyber-Attacken, aber auch einbrechende lokale Märkte aufgrund der Globalisierung.

Laut einer Befragung des Versicherungsunternehmens Hiscox setzen die Unternehmen und Freelancer auf 5 Strategien, um Risiken zu umgehen: Sie meiden riskante Jobs, schreiben Haftungsausschlussklauseln in den Vertrag, setzen auf persönliche Beziehungen, um eventuelle Fehler informell regeln zu können oder vertrauen einfach darauf, dass sie den Auftrag perfekt erfüllen. Ein Großteil hofft zudem darauf, dass bestehende Versicherungen, wie zum Beispiel eine Rechtsschutz, ihnen ausreichend Sicherheit bieten. Mit dieser Strategie gehen die IT-Freiberufler und Unternehmen hohe Risiken ein.
Fehlende Berufshaftpflicht – Augen zu und hoffen, dass nichts passiert

Mehr als die Hälfte der befragten IT-Dienstleister hat keine Berufshaftpflicht. Dabei ist gerade im IT-Bereich das Schadensrisiko enorm. Als Gründe, warum man keine Berufshaftpflicht abgeschlossen habe, wird häufig angegeben, diese sei zu teuer oder nicht relevant, da man schlicht und einfach keine Risiken abzudecken hätte. Hier zeigt sich, dass viele Unternehmer nicht ausreichend über die Haftungsrisiken in ihrer Branche aufgeklärt sind.

Ein paar Beispiele für Schäden, wie sie schnell entstehen können: Ein Unternehmensberater berät ein Start-up und vergisst dabei, auf bestehende Fördermöglichkeiten hinzuweisen. Der Jung-Unternehmer reicht die Anträge nach, doch zu spät. Ihm entgehen Fördergelder in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Diesen Betrag fordert er beim Unternehmensberater ein.

Ein anderer Fall: Ein IT-Freelancer kümmert sich um die Website eines Unternehmens. Aus Versehen legt er dabei die Shop-Software lahm. Für Stunden kann niemand über den Shop bestellen. Es entstehen hohe Umsatzverluste. Dieses möchte das Unternehmen nun von dem Freelancer erstattet haben.

 

Hiscox bietet eine besonders einfache Berufshaftpflicht für IT-Freelancer und 299 andere Berufe

Zu teuer, zu viele nicht-relevante Risiken abgedeckt – die Hiscox Versicherung hat auf diese Perspektive der Unternehmen reagiert und bietet für Dienstleister unter 1 Million Euro Umsatz eine Berufshaftpflichtversicherung im Modulsystem an. Es können individuelle Verträge für über 300 verschiedene Berufe eingegeben werden – so dass auch wirklich nur die relevanten Risiken abgedeckt werden. Das sorgt für niedrige Beiträge. Gleichzeitig hat die Hiscox die Antragsmodalitäten so vereinfacht, dass der Antrag nur noch 3 Seiten kurz ist. Ab Eingang des Antrags verfügt der Antragssteller zudem über vollen Versicherungsschutz. Für Freelancer eine einfach Möglichkeit sich schnell und umfangreich abzusichern.

 

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Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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Schutz vor Rentenversicherungspflicht – die erste Genossenschaft für IT-Freelancer

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Kelkheim, 26. September 2016

Für IT-Freelancer besteht immer die Gefahr von der Deutschen Rentenversicherung als rentenversicherungspflichtig eingestuft zu werden. Dies kann für den Einzelnen zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Die 4Freelance recruitment eG ist nun die erste Genossenschaft für IT-Freelancer, die zum einen Projekte und Jobs vermittelt und zum anderen allen Mitgliedern durch ihre Rechtsform der Genossenschaft Schutz vor der Einstufung als rentenversicherungspflichtig bietet. Jeder IT-Freelancer kann in die Genossenschaft eintreten. Genosse wird man, wenn man mindestens ein Anteil erwirbt. So gehört man automatisch zur Genossenschaft und ist Mitanteilseigne). Dies entkräftet den rentenversicherungskritischen Punkt über den Zeitraum eines Projektes nur für einen Auftraggeber tätig zu sein.

 

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Flickr: Washington State House Republicans

Die 4Freelance recruiting eG ist die erste Genossenschaft für IT-Freelancer. Sie bietet Recruitingdienstleistungen von IT-Freelancern für IT-Freelancer an und tut dies bewusst in der Rechtsform einer Genossenschaft. Jeder Freiberufler aus dem Bereich IT kann Mitglied und damit Gesellschafter der Genossenschaft werden. Als Gesellschafter hat er Anteil an allen Auftraggeber, die die Genossenschaft hat. Das heißt, für die Deutsche Rentenversicherung ist er so gestellt, als ob er für mehrere Auftraggeber arbeitet – und fällt damit aus den Kriterien für die Rentenversicherungspflicht heraus.

Gleichzeitig behält der Freelancer die Freiheit zu wählen, über wen er seine Verträge mit seinen Kunden abschließen will: ob über die 4Freelance, über einen anderen Anbieter oder direkt mit dem auftraggebenden Unternehmen.

Warum ist es für viele Freelancer oftmals schwierig, mehrere Auftraggeber nachzuweisen?

IT-Projekte sind häufig sehr arbeitsintensiv und laufen über mehrere Monate. In dieser Zeit hat der IT-Freelancer meist nur einen einzigen Auftraggeber. Zudem sind Freelancer oft Solo-Selbstständige, beschäftigen also keine sozialversicherungspflichtigen Angestellte. Doch Selbstständige, die keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer haben und die im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber arbeiten, werden von der Deutschen Rentenversicherung als rentenversicherungspflichtig eingestuft.

Durch die Beteiligung an der Genossenschaft entfällt der rentenversicherungskritische Punkt, für die Dauer eines Projektes – was häufig über mehrere Monate gehen kann – nur für einen Einzelauftraggeber tätig zu sein. Für die kooperierenden Freiberufler ist dies eine ganz legale Möglichkeit, die Rentenversicherungspflicht abzuwenden.

Warum versuchen Freelancer oft die Rentenversicherungspflicht zu vermeiden?

Als Selbstständige müssen IT-Freelancer zusätzlich zum Arbeitnehmeranteil auch den Arbeitnehmeranteil an die Rentenversicherung abführen. Das kann – je nach Einkommenssituation – die Selbstständigkeit teilweise unrentabel machen oder sogar dazu führen, dass das finanzielle Überleben in Gefahr ist.

Hinzu kommt, dass die Sozialversicherungsbeiträge über Jahre hinweg rückwirkend eingefordert werden können. Das kann zu Nachzahlungsforderungen im fünfstelligen Bereich führen. Für viele IT-Freelancer ist das finanziell nicht tragbar.

Der Genossenschafts-Bonus: Gute Vermittlungschancen auf dem Markt

Als Genossenschaft ist die 4Freelance verpflichtet, im Interesse ihrer Mitglieder zu handeln. Ihr Ziel ist daher nicht die Gewinnmaximierung, sondern die gute Auftragsauslastung ihrer Mitglieder. Anders als Vermittlungsagenturen nimmt sie einen geringeren Aufschlag auf den Tagessatz der Mitglieder. Sie kann so die Dienstleistungen günstiger anbieten – ohne die Mitglieder im Honorar zu drücken. Gleichzeitig sind die günstigen Konditionen ein Anreiz für die auftragvergebenden Unternehmen, die Freelancer von 4Freelance zu wählen.

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Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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